Infarktrisiko senken durch Stressreduktion

Eine aktuelle Studie der Ruhr-Universität Bochum berichtet, dass unter 229 befragten Führungskräften jede zweite eine mittelgradig hohe Erschöpfung erlebt, bei jeder vierten Führungskraft ist der Grad der Erschöpfung stark ausgeprägt. 

 

Die Auswirkungen dieser Erschöpfung haben nicht nur für die seelische Gesundheit negative Folgen, sondern gehen auch mit einem erhöhten Herzinfarktrisiko einher. Aus anderen Studien ist bekannt, dass Stress und Erschöpung auch die Immunabwehr schwächen und damit das Risiko für eine ganze Reihe schwerer Erkrankungen erhöhen. 

 

Die skizzierten Ergebnisse sind sicher nicht nur relevant für den Bereich der Führungskräfte. In der Studie erwiesen sich besonders der Gewinn- und der Innovationsdruck als belastend für die Befragten. Beides sind Aspekte, die in unserer heutigen Gesellschaft im Größeren oder Kleineren in immer mehr Bereichen eine entscheidende Rolle spielen. 

Mit den wachsenden sozialen, informations- und reizbezogenen, technischen und wettbewerbsorientierten Anforderungen der Umgebung, in der wir leben und an die eine irgendwie geartete Anpassung notwendig ist, bedarf es auch einer ebenso immer ausgefeilteren Aktivierung diesbezüglicher Ressourcen. Diese müssen nicht zwangsläufig ein immer mehr, höher, schneller und weiter zum Ziel haben, in jedem Falle verlangen sie aber Orientierung. Coaching und Beratung können in vielen Fällen eine hilfreiche Unterstützung bieten und die Entwicklung stressbezogener psychischer oder körperlicher Erkrankungen aufhalten. Für nähere Informationen nehmen Sie bei Interesse gerne Kontakt zu mir auf. 

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