Erste repräsentative Studie zur Internetsucht

Mechthild Dyckmans, Drogenbeauftragte der Bundesregierung, stellte vor wenigen Tagen die erste repräsentative Studie zur Häufigkeit von Internetsucht vor. Die Universitäten Lübeck und Greifswald kommen im Rahmen der PINTA-Studie (Prävalenz der Internetabhängigkeit) zu dem Schluss, dass 1% der 14- bis 64-jährigen Menschen in Deutschland die diagnostischen Merkmale einer Internetabhängigkeit erfüllen, 4.6% nutzen das Internet in problematischer, wenn auch nicht süchtiger, Weise. Den vollständigen PINTA-Bericht können Sie als pdf-Datei hier kostenfrei herunterladen.

 

Die Internetsucht gehört wie zum Beispiel auch pathologisches Glücksspiel oder Kaufen zu den sogenannten Verhaltenssüchten oder stoffungebundenen Süchten und ist einer kognitiv verhaltenstherapeutischen Behandlung gut zugänglich. Nähere Informationen zu Verhaltenssüchten und Behandlungsmöglichkeiten finden Sie hier. Suchen Sie Rat oder Hilfe hinsichtlich Ihres eigenen Internetnutzungsverhaltens, nehmen Sie gerne unverbindlich Kontakt zu mir auf.

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